Bierpong Regeln: Alles, was am Tisch gilt
Bierpong ist schnell erklärt – bis jemand fragt, ob der Ellbogen gerade über der Tischkante war. Hier stehen die Grundregeln und die üblichen Hausregeln. Einigt euch vor dem ersten Wurf, welche gelten, dann gibt's am Tisch keine Diskussion.
Aufbau
- Tisch: möglichst lang, ideal sind rund 2,4 Meter. Ein Biertisch passt perfekt.
- Becher: zehn pro Team, als Dreieck (4-3-2-1) mit der Spitze zur Tischmitte, direkt an der Tischkante.
- Füllung: jeder Becher etwa zu einem Drittel – das reicht völlig.
- Bälle: zwei Pingpongbälle, dazu ein Becher mit Wasser zum Abspülen.
- Teams: zwei gegen zwei, eins gegen eins geht auch – dann mit sechs Bechern.
Grundregeln
- Anfang: Je ein Spieler pro Team wirft gleichzeitig und schaut dem anderen in die Augen. Wer trifft, beginnt.
- Zug: Beide Spieler eines Teams werfen je einen Ball. Dann ist das andere Team dran.
- Treffer: Landet der Ball in einem Becher, trinkt das gegnerische Team ihn aus und stellt ihn weg.
- Ellbogen-Regel: Beim Wurf muss der Ellbogen hinter der Tischkante bleiben. Sonst zählt der Treffer nicht.
- Sieg: Wer zuerst alle Becher des Gegners getroffen hat, gewinnt. Die übrigen Becher trinkt das Verliererteam.
Übliche Hausregeln
- Balls back
- Treffen beide Spieler eines Teams im selben Zug, bekommt das Team beide Bälle zurück und wirft noch einmal.
- Umstellen
- Zweimal pro Spiel darf ein Team zu Beginn seines Zuges verlangen, dass der Gegner seine restlichen Becher neu anordnet – etwa zu einem kleinen Dreieck oder einer Linie.
- Bounce
- Ein Ball, der vorher auf dem Tisch aufspringt, zählt für zwei Becher. Dafür darf der Gegner ihn wegschlagen, sobald er aufgesprungen ist.
- Gleicher Becher
- Treffen beide Spieler denselben Becher, zählt das für drei Becher: den getroffenen und zwei nach Wahl.
- Nachwurf
- Wird der letzte Becher getroffen, darf das Verliererteam weiterwerfen, bis es daneben wirft. Trifft es damit alle eigenen Restbecher, geht's in die Verlängerung mit je drei Bechern.
- Rollender Ball
- Rollt ein Ball vom Tisch zurück, darf ihn das werfende Team fangen und als Trickshot hinter dem Rücken werfen.
Tipps zum Werfen
Bogen statt Linie. Ein hoher Bogen fällt eher senkrecht in den Becher als ein gerader Wurf.
Immer gleich werfen. Gleicher Stand, gleiche Armbewegung – dann muss man nur noch die Kraft anpassen.
Auf einen Becher zielen. Nicht aufs Dreieck, sondern auf den Rand eines bestimmten Bechers.
Wasser in die Becher und das Getränk in einem eigenen Glas daneben ist hygienischer – und man trinkt nur, wenn getroffen wird.
Häufige Fragen
Mit wie vielen Bechern spielt man Bierpong?
Meistens mit zehn Bechern pro Team im Dreieck (4-3-2-1). Für kürzere Spiele oder eins gegen eins reichen sechs Becher (3-2-1).
Wie oft darf man umstellen?
Üblich ist zweimal pro Spiel, jeweils zu Beginn des eigenen Zuges. Das werfende Team bestimmt, wie die Becher des Gegners neu aufgestellt werden.
Was passiert, wenn beide im selben Zug treffen?
Dann gibt's „Balls back“: Das Team bekommt beide Bälle zurück und wirft noch einmal.
Bitte verantwortungsvoll mit Alkohol umgehen.